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Morgens um 07:50 ging der Handyalarm los, da die polnische Gasanlagen-Werkstatt in Danzig um 08:00 Uhr aufmachte und keine Termine vergab, sondern diejenigen zuerst abarbeitete, die als Erste da waren. Wir hatten uns vorher nicht mal die Mühe gemacht unser Auto in den Schlafmodus zu verwandeln, sondern haben direkt auf dem zurückgeklappten Fahrer- bzw. Cruisersitz genächtigt. Obwohl ich den Fahrersitz abgegriffen hatte, habe ich offensichtlich besser als Daniel geschlafen, der nicht richtig aufwachen wollte.

Passend dazu, stellte sich nach 30 Sekunden heraus, dass der Meister leider nicht an unserer Gasanlage Hand anlegen konnte, da es sich bei Tartarini um ein italienisches Fabrikat und nicht wie mir beim Autokauf erzählt um ein polnisches… Egal, immerhin waren wir jetzt in Danzig, also erstmal einen besseren Parkplatz im Schatten vor der Uni geschnappt und schön die Klimaanlage laufen lassen, da die Temperatur um die 30°C lag.

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Während Daniel im Halbschlaf noch 2-3 Stunden vor sich hinvegetierte, nutzte ich die freie Zeit und hinsichtlich der kurzen Nacht überraschend gute Laune dafür, unser Roadbook zu komplettierten und die ersten Fotos rauszusuchen…

Gegen 12 Uhr, nach jeweils 2 Kaffees, sind wir schließlich in die Altstadt Danzigs gefahren und haben uns die Altbauten bzw. die berühmte Fußgängerzone angesehen – allerdings noch schneller als die durchschnittliche asiatische Reisegruppe, da uns nach 5 Minuten auffiel, dass wir vergessen hatten ein Parkticket zu lösen und keine Parkkralle riskieren wollten. Ist alles nochmal gut gegangen, bislang sind wir ohne Tickets oder Strafzettel durchgekommen.

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Also ab Richtung Kolberg an der polnischen Ostseeküste etwa 100 km östlich der deutschen Grenze. Als wir dort waren hat es aber in Strömen geregnet. Da es zudem keine richtige Fußballkneipe gab, sind wir nochmal 2 Stunden weiter bis Stettin unmittelbar vor der deutschen Grenze, dort haben wir dann für einen Topp-Preis in einem supersauberen 1-Sterne Hotel genächtigt und das Deutschlandspiel gegen Italien auf einem eigenen LCD-Fernseher sehen können. Passend dazu gönnten wir uns den unschlagbar günstigen Room-Service und morgens nach einer geruhsamen Nacht eine ausgiebige Dusche.

 

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