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Um 11:10 kamen wir pünktlich aus Stuttgart am Hamburger Fischmarkt zur offiziellen Begrüßung an, zwischen 12:00 und 14:00 Uhr wurde dann jedes einzelne Team nacheinender mit ihrem Tourauto präsentiert und direkt in die weite Welt entsandt. Man könnte also sagen, dass uns da eine unfreiwillige Punktlandung geglückt ist. Da wir noch rechtzeitig die Drehkonsole auf dem Beifahrersitz installiert bekommen hatten, können wir uns jetzt abwechseln, so dass einer fährt während der andere erstklassig schläft.

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Bei der Begrüßung haben wir unser offizielles BSC2016 Roadbook erhalten, das jede Menge optionale Aufgaben vorsieht, die bei erfolgreicher Absolvierung mit entsprechenden Punkten belohnt werden – derjenige der am Ende die meisten Punkte gesammelt hat gewinnt dann die Rallye!
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Unsere erste Aufgabe war ja bekanntermaßen das Spendensammeln, was uns dank fleißiger Unterstützung Eurerseits last minute doch noch super gelungen ist. Die zweite Aufgabe war es sich entsprechend seines Tourmottos zu präsentieren und ggf. zu verkleiden. Würde mal sagen Challenge accepted.

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Jeden Tag gibt es eine „tägliche Challenge“, die vom Starttag war natürlich etwas kompliziert, da jedes Team Sand von der dänischen Ostseeküste, Luft von der Ostsee, Wasser aus der Ostsee und ein Stück Holz aus Schweden sammeln musste um anschließend damit auf dem Rücken über einen Stein von „Ales Stenar“ zu krabbeln, einer Art Stonhenge im Südöstlichen Schweden…

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Im Roadbook gibt es zudem weitere Aufgaben und Regeln, eine der Aufgaben lautet beispielsweise die zu Beginn mit dem Roadbook ausgeteilte blaue Büroklammer in jedem Land gegen einen anderen Gegenstand einzutauschen… Haben wir auch gleich in hamburg gemacht und zwar gegen eine Packung Tempotaschentücher vom Discounter:

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Zu den wesentlichen Regeln, die die Rallye gelegentlich etwas herausfordernd macht gehört es, dass man per Ehrenkodex keine Autobahnen bzw. kein GPS nutzt. Laut Roadbook besteht hinsichtlich Autobahnverbots nur eine Ausnahme am Start- und am Zieltag. Leider war diese Regel etwas doppeldeutig formuliert, so dass wir dachten die Ausnahme gelte nur bis zur dänischen Grenze. Völlig übermüdet kamen wir dann nach schier unendlichem Land- und Ortsstraßengezuckel gegen 00:30 Uhr in Roskilde etwas südöstlich von Kopenhagen an, während die anderen Teams schon in Schweden waren und ihre erste Tagesaufgabe erledigt hatten. Wir waren quasi päpstlicher als der Papst unterwegs. Natürlich auch optimal vorbereitet mit lauter ADAC Karten, von denen Dänemark gar nicht abgedeckt wurde.

 

Nach Dänemark sind wir übrigens von Puttgarden nach Roedbyhavn mit der Fähre gefahren, eigentlich weil wir Zeit sparen wollten und es über die Brücke das gleiche gekostet hätte.

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Vor der Fähre haben wir noch kurz im Border Shop reingeschaut, das war der krasseste Schnapsladen auf 4 Etagen ever:

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Letztenendes ging irgendwann ein extrem anstrengender 48h-Tag in Roskilde zu Ende, wo wir erstmals auf unserer eigens für die Reise angefertigten Bettkonstruktion im Dodge übernachtet hatten…

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