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Krankenzimmer

Heute hat sich der Dodge in seinem Krankenbett richtig wohlfühlen dürfen. Er stand mit anderen ziemlich coolen Karren in der Werkstatt. Um ihn herum Stand

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  • ein 68er Ford Mustang (unten rechts, in schwarzer Farbe), der im Übrigen auch ein Zündungsproblem hat. Zum Mustang muss man nicht viel sagen. Früher der Traumwagen schlechthin, heute irgendwie eine fast alltägliche Yuppieschleuder.
  • ein AMC Pacer, in absolut traumhaftem Zustand (oben rechts, in gelber Farbe). Kenner werden wissen mit welchem Kultfilm diese stylische Karre bekannt geworden ist 😉
  • ein VW T2 (oben links in elfenbein). Ein Schätzchen, welches ich schon seit ca. 20 Jahren kenne. Leider ist an ihm die Zeit nicht ganz so spurlos vorbeigegangen. Dennoch sieht er noch immer besser als der T4 im Hintergrund aus (der ist nur schön lackiert).

Da an diesen Schätzchen nur der Chefarzt selbst Hand anlegt, muss man geduldig sein. Insbesondere die amerikanischen Autos stellen einen immer wieder vor unerwartete und teils haarsträubende Kniffligkeiten, die man von deutschen Autos nicht kennt. Das war mir an unserem Dodge schon aufgefallen. Ich stand ja vor dem Problem, dass es schwer war immer alles zu identifizieren, da es etliche Versionen des Dodges gibt, aber dann halt auch mal gerne was verbaut wurde was nicht 100% zu dieser Version gehört, aber halt trotzdem passt.

Operation

Mit etwas Mühe haben wir heute den Auspuff abgenommen, zum einen um zu testen ob der Dodge wieder läuft und zum anderen um den Kat gleich zu reparieren. Das klappte mit etwas Mühe ganz gut. Als der Auspuff runter war ist der Dodge gleich mit einem Jauchzen angesprungen. Der Kat war wirklich am Ende, was erstaunlich ist, da die komplette Auspuffanlage ab dem Krümmer relativ neu ist. Aber das verbaute Edelstahl war wohl von etwas minderer Qualität, zumindest der Kat. Vermutlich war es die Kombi mit dem deutlich zu fett eingestellten Motor, dass sich der Kat zugesetzt hat. Jetzt versteh ich auch, warum der Motor auf nur 5 Zylindern lief und ich mir dabei fast eine Rauchgasvergiftung zugezogen habe. Leider war die Zeit nach dieser Operation für heute abgelaufen. Aber egal, das wichtigste erstmal ist

der Dodge fährt wieder aus eigener Kraft.

Vermutlich wird es in zwei Tagen weitergehen, so dass man dann mit dem Dodge auch wieder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann, ohne dass die anderen Teilnehmer einen Tinnitus bekommen.

 

 

 

 

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