Beifahrer Skizze

Nein, das Auto fährt immer noch nicht und steht unverändert an der Hasenbergsteige, da der Werkstatttermin am Wochenende geplatzt ist und wir den Transport in die Werkstatt erneut um den einen oder anderen Tag nach hinten verschoben haben.

Das hatte aber durchaus auch seine guten Seiten, denn dadurch konnten wir uns nochmal zwei wichtigen Projekten im Innenraum widmen, nämlich einerseits der Bettkonstruktion, andererseits der Konstruktionsplanung der Adapterplatte für die Drehkonsole unterm Beifahrersitz.

Beides ist deutlich voran gekommen, besonders cool ist aber, dass der Holzdummy, den Daniel für die Adapterplatte der Drehkonsole vorne am Beifahrersitz konstruiert hat tatsächlich funktioniert und der Sitz somit um 180° nach hinten drehbar sein wird! Hier fehlt also nur noch der entsprechende Eisenwarenhändler, der uns die entsprechende Platte schweißen und vorbohren kann.

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Weil unsere bisherige Bettkonstruktion noch etwas unpraktikabel war, haben wir uns auch hier nochmal Verbesserungen einfallen lassen. Da der Van beim Kauf bereits mit einer LPG-Anlage ausgestattet war, verfügte er leider nicht mehr über die für diese Vans typische Rückbank, die man elektrisch zum Bett umfunktionieren kann, da ja irgendwo die hierfür notwendigen Gastanks untergebracht werden mussten. Einerseits schade, andererseits überlebensnotwendig, da uns dadurch der Liter Treibstoff weniger als die Hälfte eines Liters Benzin kostet – bei nur gering höherem Verbrauch (ca. 55 – 60 Cent pro Liter). Die beiden riesigen Gastanks mit einem Fassungsvermögen von unfassbaren 150 Litern wurden damals im Heck untergebracht und darüber ein relativ stabiler Stahlrahmen angebracht, auf dem wiederum ein 3cm starkes Brett mit einer Breite von 150 cm und Länge von 100 cm fest verschraubt wurde:

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Letztendlich allerdings zu klein, um darauf zu schlafen, schließlich sind wir beide fast 1,90 m groß…

Also hatten wir uns vor 2 Wochen eine genausogroße und -starke Platte besorgt, welche man auf die bereits vorhandene Platte legen kann oder zu einem 200 x 150 cm großen Bett ausziehen kann, wenn man die Sitze in der zweiten Reihe umdreht und nach vorne schiebt. Allerdings ist diese MDF Platte richtig schwer, weshalb wir gestern 6 Rollen unter der aufliegenden Platte angebracht haben. Damit das ganze ähnlich einer Schublade ausziehbar ist, haben wir zudem schmale Seitenleisten angebracht, die einerseits als Schienen dienen, andererseits die gestern bestellten sechs Schaumstoffplatten auf dem ausgefahrenen Bett zusammenpressen werden. Während der Fahrt wird das Bett also zusammengeschoben bzw. die 6 Schaumstoffplatten von jeweils 75 x 66 x 5 cm als großes Rechteck in einer selbstgezimmerten Kiste von 80 x 70 x 35 cm transportiert. Auf den dann übereinander liegenden Brettern können wir einen großen Teil unseres Gepäcks sicher verstauen und transportieren.

Für ein aktuell nichtfahrendes Auto investieren wir zugebegenermaßen gerade relativ viel Zeit in den Innenausbau – aber hey, wie pflegte man 2014 laut inoffiziellem Jugendsprech doch zu sagen – YOLO 😉

 

PS: Anlässlich diverser Anfragen über die am Dodge in kleinen Lettern angebrachte Webadresse und trotz der Tatsache, dass er da bereits seit ca. 6 – 8 Wochen steht – Nein, wir wollen unseren weißen Hasen derzeit definitiv nicht verkaufen…

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