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Wenn der Hase läuft, dann läuft er, ABER wenn nicht, dann mal überhaupt gar nicht.

Alles in allem stecken wir gerade in eine schwierigen Projektphase in der wir uns etwas im Kreis drehen.

Das Hauptproblem ist der Dodge.

Leider verursacht der Dicke gerade erhebliche Probleme. Die anfänglich nur temporär aufgetretenen Startschwierigkeiten haben sich inzwischen zu einem handfesten Problem entwickelt. Der Dodge springt nämlich überhaupt nicht mehr an. Inzwischen ist zwar das Werkstatthandbuch aus den USA angekommen, das Problem hat sich aber bislang nicht lösen oder zuverlässig eingrenzen lassen. Was Ursache und was Folgefehler sind übersteigt nun tatsächlich unsere Hobbyschrauberkünste bei Weitem. Das Handbuch ist in einigen Teilen zwar sehr ausführlich und detailliert, an anderen Stellen kann man damit aber auch Bingo spielen, da nicht immer klar gekennzeichnet ist, zu welcher Version die zahlreichen Skizzen und Bilder gehören, da das Handbuch alle Modelle zwischen 1971 und 2003 mit den darin verbauten drei Motorvarianten abdeckt.

 

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Letztendlich haben wir zwar einen Verdacht, wollen aber nicht weiter wild rumschrauben, so dass wir uns nach etlichen Stunden des Schraubens, Recherchierens, Messens und Rätselns dazu entschieden haben, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

 

Leider stehen wir damit aber auch vor einem noch größeren Problem.

Nämlich wie wir das Auto in eine Werkstatt bekommen sollen… Dummerweise steht der Hase an einem relativ steilen Berg (passenderweise an der „Hasenbergsteige“) und ist seit Wochen relativ eng zwischen zwei Autos eingeparkt, die bislang nicht wegfahren. Ihn aus der Parklücke rausheben könnten die Abschleppfahrzeuge zwar (wohl bis 4 Tonnen), an der betreffenden Stelle ist aber kaum Platz für denAbschlepper bzw. dessen Stützen zum Kranen. Das Auto muss also aus eigener Kraft mindestens bis zum Haken des Abschleppers kommen.

Während des Schraubens habe ich das Auto zwischenzeitlich auf 5 Zylindern zum laufen gebracht. Dazu hatte ich es ohne die eine nasse Zündkerze im 6. Zylinder versucht und – siehe da er lief. Da dieses „Setting“ aber einen Höllenlärm mitten in einem Wohngebiet verursacht, wo uns eh schon alle die ganze Zeit komisch anschauen, musste für diesen Bergeversuch ein „akzeptabler“ Zeitpunkt, also ein Samstag gewählt werden, an dem nicht gleich wieder alle auf dem Balkon stehen und uns die Polizei auf den Hals hetzen. Und tatsächlich haben wir den Motor wieder zum laufen gebracht, konnten das Auto aber leider nicht von der Stelle bewegen, da der Motor nicht rund genug lief um behutsam rangiert zu werden. Er ist dann etwas später auch wieder abgestorben  und anschließend nicht mehr angesprungen. Ein zweiter Versuch einige Tage später scheiterte ebenfalls. Ausserdem bin ich bei den Versuchen fast erstickt, da die Abgase direkt in den Innenraum gelangt sind… Außerdem war mir die Belastung für den Motor am Ende dann doch zu hoch um ihn am Berg weiter auf nur 5 Zylindern laufen zu lassen.

 

 

Und nun?

 

 

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