Motor

Heute habe ich das Auto mal genauer inspiziert.

Dazu habe ich die fachkundige Hilfe von Frank in Anspruch genommen. Frank ist ein langjähriger Freund von mir. Gemeinsam haben wir schon eine Menge Unsinn gemacht sowie an diversen Autos und Motorrädern geschraubt. Da manche von uns einen relativ hohen Fahrzeugverschleiß haben ist uns dabei nie langweilig geworden…

In erster Linie ging es also darum, sich zu orientieren was wo ist bzw. falls gefunden in welchem Zustand. Eventuell bekommen wir auch das wiederholte „Absaufen“ in den Griff.

Erfreulicherweise hat die genauere Inspektion erstmal keine weiteren bösen Überraschungen offenbart. Der Allgemeinzustand ist wie erwartet passabel. Ein paar Kleinigkeiten sind uns aber aufgefallen. Insbesondere die Elektrik hat schon so einiges an Gemurkse abbekommen. Hier bleibt uns wohl keine andere Wahl, als zu hoffen, dass alles gut geht. Auf Verdacht jetzt etwas zu verändern ohne das Problem genauer lokalisieren zu können birgt die Gefahr der Verschlimmbesserung. Never change a (more or less) running system!

Erkenntnisse des Tages:

Wir benötigen einen professionellen Motorcheck um das unvermittelte Ausgehen an kalten Tagen (auch während der Fahrt auf den ersten 500 Metern) in den Griff zu bekommen. Da sich das Problem nicht reproduzieren ließ, muss der Motor scheinbar länger abkühlen. Hinsichtlich der Mechanik scheint jedenfalls alles in Ordnung. Nachdem wir festgestellt hatten, dass die Zündkerzen viel zu locker waren haben wir diese nach Prüfung etwas fester verbaut. Ergebnis war ein subjektiv ruhigeres Laufen des Motors.

 

Motorbremsebodenfreiheitelektrik_pfuschsicherung

 

Weitere Baustellen:

  • das vordere Fahrwerk muss nochmal gecheckt werden, das hat ein paar mal geknackt…
  • die rechte Vorderbremse muss revidiert werden, da hängt nämlich irgendwas rum, was da nicht hingehört
  • die hinteren Bremsen müssen noch auf Verschleiß geprüft und ggf. neu gemacht werden.
  • wir benötigen ganz kuriose Sicherungen
  • mit einem Schwerlastwagenheber für Geländewägen kommen wir nicht weit. Da benötigen wir eine andere Lösung, da die Punkte an denen das Fahrzeug aufgebockt werden kann mit einem solchen nicht erreichbar sind.
  • Die zusätzlich benötigte Elektrik wird neben dem bereits vorhandenen Pfusch kaum auffallen…
  • Genial ist, dass man sich unter dem Auto frei bewegen und sogar umdrehen kann ohne das Auto aufbocken zu müssen und mühelos überall rankommt. Die Bodenfreiheit sollte also auch für schlechtere Strassen ausreichend sein.

Das beste ist aber, dass der Motor während der Fahrt vom Fahrer- oder Beifahrersitz aus repariert werden kann!

 

 

 

 

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